1.Begriffsdefinition

Hormoneller Haarausfall, auch angrogenetische Alopezie genannt, ist veranlagungsbedingt und tritt bei Männern sowie Frauen ein. Man erbt sozusagen die Empfindlichkeit der Haarwurzeln.
Die androgenetische Alopezie betrifft die Empfindlichkeit der Haare am Oberkopf, bei dem die Haarfollikel geschädigt und geschwächt sind. Die Haarwurzeln schrumpfen so zusammen.
Man bezeichnet somit einen Zustand, in der haarlose Hautbezirke im Sinne von einer Glatze aufzufinden sind.
Im übrigen gilt diese Art von Haarausfall nicht als Krankheit.

2. Ursache für hormonellen Haarausfall

Der hormonelle Haarausfall entsteht durch die übergroße Belastung des Organismus, d.h. Säuren, Gifte und andere Schadstoffe können nicht korrekt abgebaut werden.

Des Weiteren ist es eine vererbbare Empfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem männlichen Sexualhormon Testosteron. Im vorderen Teil der Kopfhaut befindet sich das Testosteron, wobei Geheimratsecken und auch der Witwenschopf entstehen. Die Wachstumsphase der Haare wird somit verkürzt und der normale Haarwuchs drastisch unterbrochen.

Je später die Alopezie beginnt, desto langsamer ist dessen Verlauf, der sich bei Männern und Frauen unterschiedlich entwickelt.

3. Verlauf des hormonellen Haarausfalls bei Mann und Frau

Wie erwähnt ist der Verlauf des hormonellen Haarausfalls bei Mann und Frau verschieden.

Auch die Ursache bei Frauen ist eine andere, da Frauen, über das Hormon Testosteron, nur über ein geringes Maß verfügen. Dort sind hauptsächlich Störungen des Gleichgewichtes die Ursache wie z. B. die Wechseljahre oder auch bestimmte Krankheiten. Bei einem hormonellen Haarausfall fallen die Haare beim weiblichen Geschlecht entlang des Scheitels aus und der Verlauf ist langsamer.

Bei Männern hingegen ist das Hormon Testosteron die Ursache. Meist sind die Anzeichen für einen hormonellen Haarausfall die Geheimratsecken, die sich hierbei zuerst bilden.

Später fängt der Ausfall am Hinterkopf an, welches aus medizinischer Sicht Tonsur genannt wird.
Danach dünnt langsam das Haar des Scheitels aus.

4. Behandlung des hormonellen Haarausfalls

Erkrankt man an androgenetische Alopezie ist dies häufig nicht heilbar. Man kann es nur für einen temporären Zeitraum stoppen. Allerdings wachsen an den schon kahlen Stellen keine neuen Haare mehr nach. Angewandt, gegen den Haarausfall, wird das Mittel: Östrogentinktur.

Die Östrogentinktur soll das Testosteron daran hindern weiteren Haarwurzeln zu schaden. Manche Menschen vertragen das Präparat nicht und werden mit Tabletten behandelt, die die gleiche Zusammensetzung haben, allerdings von innen auf das Hormon Testosteron einwirken.