Haarverpflanzungen sind begeht, daher entscheiden sich Jahr für Jahr immer mehr Männer (teilweise auch Frauen) für eine Eigenhaartransplantation. Nachdem sie meist, in den letzten Jahren, viel Geld für „Anti-Haarausfall-Pillen“ und „Shampoo, das angeblich den haarausfall stoppt“, aus dem Fenster geschmissen haben, setzen sie ihre letzte Hoffnung in die Haartransplantation.

Es gibt verschiedene Methoden der Haarverpflanzubg. Die zwei gängigsten Varianten sind:

Follicular Unit Tramsplantation

Bei der Follicular Unit Transplantation wird aus dem festen Haarkranz ein Hauttreifen, mithilfe eines Skapells entnommen.

Nach dem entnommenen Hautstreifen, werden an der Stelle, wo man die einzelnen Haare transplantiert bekommt, kleine „Löcher gebohrt“. Währenddessen wird der Hautstreifen in kleine Teilchen zerlegt (in so genannte Grafts) und mithilfe einer Pinzette in die Löcher gesetz. Jede Graft hat ca. 4 Haarwuzeln.

Follicular Unit

Dies ist die neuste Methode. Leider gibt es zuwenig Chirzgen, die sich daran trauen. Die erfahrung diesbezüglich fehlt einfach! Diese Variante der Haarverpflanzung unterscheidet sich im Wesentlichen nicht so sehr von der Follicular Unit Transplantation. Es wird kein ganzer Haarstreifen rausgeschnitten. Stattdessen wird bei dieser Methode mit Hohlnadeln gearbeitet. Zudem werden nur einzelne Haarbündelungen entfernt.

Die Follicular Unit hat sehr viele Vorteile:

Da man keinen ganzen Hautstreifen mehr braucht, ist es nun auch möglich Männern mit Vollglatze, Haare zu transplantieren. Die einzigste „Bedingung“ sind Körperhaare.
Es gibt so gut wie keine Narben
Die Arbeit ist definierter und das Resultat somit besser.

Selbstverständlich gibt es aber auch Nachteile:

Die Kosten sind höher
Man braucht mehrere Sitzungen
Es gibt nur wenige Chirurgen die mit dieser neuen Methode arbeiten.

Die Kosten der Haarverpflanzung variieren stets immer. Sie sind abhängig von folgenden Faktoren:

das Land, indem operiert wird
der Arzt, der operiert
die Anzahl der Grafts, die ein Patient benötigt
die Technik.

Der Preis beträgt, grob gesehen, 1.50 Euro bis 5 Euro/Grat. Man sollte mit mehreren Tausend Euro rechnen. Die Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen, da es sich um keine notwendige Operation handelt.

Einen guten Arzt zu finden, kann sehr mühsam sein. Man sollte bei der Suche nach der richtigen Praxis auf folgendes achten:

Manchmal gibt es Statements von Patienten im Internet, die könnten sehr hilfreich sein
Man sollte nicht gleich den „erstbesten Arzt“, den man gefunden hat, nehmen. Stattdessen sollte man an vielen Beratungsterminen teilnehmen, um sich einen besseren Eindruck schaffen zu können.
Man sollte immer auf Qualifikationen, Erfahrungen, und Symphatie achten.