Beim Slogan Haarausfall Schilddrüse denken viele Betroffene zwangsläufig immer an verstärkten Haarausfall. Gerade bei verstärkten Haarausfall wird im Rahmen der verschiedenen Untersuchungen beim Dermatologen auch nach einer möglichen Fehlfunktion der Schilddrüse gesucht. Es ist ganz normal, dass man in diesem Zusammenhang Haarausfall Schilddrüse auch eine dementsprechende Untersuchung über sich ergehen lassen muss, die meistens als Blutuntersuchung vonstattengeht. Dies geschieht selbstverständlich aus einem ganz bestimmten Grund, denn es wird in einem solchen Fall angenommen, dass die Schilddrüse für den Haarausfall verantwortlich ist.

Wie wird der Haarausfall durch die Schilddrüse verursacht?

Die Produktion der zwei ausschlaggebenden Hormone T3 und T4 durch die Schilddrüse ist hier bei einem starken Haarausfall in der Regel sehr gestört. Die beiden Hormone sind aber besonders wichtige und effiziente Faktoren für Wachstum und Entwicklung der Haare, aber sicher auch für den gesamten menschlichen Stoffwechsel. Durch diesen komplexen Aufgabenbereich, den die Schilddrüse im menschlichen Körper zu bewerkstelligen hat, ist es auch möglich, dass die Schilddrüse überfunktioniert. Das heißt in diesem Fall die Schilddrüse produziert Hormone in sehr großen Mengen, die vom Körper aber nicht vollends absorbiert werden können. Aber auch die sogenannte Hypothereose, die Unterfunktion der Schilddrüse ist gefährlich, denn die ist auch für den krankhaften Haarausfall verantwortlich. Die Brüchigkeit der Haare tritt zu erst in Erscheinung, die Haare wirken immer matt und stumpf. Dies sollte ein erstes Anzeichen für einen drohenden Haarausfall in Zusammenhang mit der Schilddrüse sein. Zu beachten ist in diesem besonderen Fall beim Haarausfall wegen der Schilddrüse beziehungsweise durch eine Schilddrüsenunterfunktion, dass hierbei der Haardurchmesser als auch die Dichte der Haare auffallend verringert wird.

Dies ist dann schon ein sehr bedrohlicher Befund, aber als wäre dies noch nicht genug, kommt bei der Diagnose Haarausfall Schilddrüse noch erschwerend hinzu, dass dieser Haarausfall nicht nur auf das Kopfhaar zutreffend ist. Bei diesem Befund sind alle Körperhaare des Menschen betroffen. Bei dem krankhaften Haarausfall Schilddrüse beziehungsweise bei der Schilddrüsenüberfunktion kommen die Haare viel früher in die Telogenphase.

Nicht nur die Schilddrüse muss untersucht werden

Allerdings sollte in diesem Zusammenhang auch angemerkt werden, dass die Intensität vom krankhaften Haarausfall im Zusammenhang mit der Schilddrüse und deren Hormonfehlfunktion nicht unbedingt übereinstimmen. Hierbei ist ebenfalls wichtig, dass für eine Schilddrüsenfunktionsstörung, die mit einem krankhaften Haarausfall in Verbindung gebracht werden soll, immer mehre Komponenten in Augenschein genommen werden sollten. Es können schwere Störungen der Schilddrüse sogar ohne Haarausfall einhergehen und in anderen Fällen reichen schon leichte Funktionsstörungen der Drüse aus, um starken Haarausfall hervorzurufen.

Als Fazit sollte erwähnt werden, dass bei einer Ursachenforschung für den verstärkten Haarausfall die Schilddrüse zu den sogenannten Hauptverursachern zählt.