Graue HaareDie natürliche Alterung des Menschen geht einher mit dem Verlust der eigenen Haarfarbe und einer langsamen Zunahme grauer Haare. Die Lebensdauer eines Haares liegt zwischen 2 und 6 Jahren. Der Zeitpunkt, ab welchem das Haar nicht mehr in der eigenen Farbe nachwächst, ist durch die vererbte Veranlagung bei jedem Menschen unterschiedlich und beginnt in der Regel zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr. Die Haare im Bereich der Schläfen sind dabei die ersten sichtbaren Zeichen dieses Alterungsprozesses, da dieser Bereich auf dem Haupt des Menschen schneller ersetzt wird. Hauptursache für das Entstehen grauer Haare ist eine verminderte Produktion der Aminosäure Tyrosin und der damit verbundenen verminderten Einlagerung von Melanin in den Haarwurzeln. Melanin ist nicht nur Grundlage der persönlichen Haarfarbe sondern auch für die Hautpigmentierung wichtig. Die verminderte Produktion dieses Stoffes führt zur Einlagerung von Luftbläschen an Stelle von Melanin in den neu nachwachsenden Haaren. Für das menschliche Auge ist das Haar grau.

Warum bekomm ich jetzt schon graue Haare?

Eine vorzeitige Entwicklung grauer Haare beruht vielfach auf einer zur Übersäuerung des Körpers führenden falschen Ernährung oder bei einem Vorhandensein von Stoffwechselstörungen (zum Beispiel Erkrankungen im Bereich des Darmes oder der Schilddrüse) bzw. auch bei anhaltendem psychischen Stress. Andere mögliche Auslöser sind die Vitamin-B-Mangelanämie (Perniziöse Anämie), Arzneimittelnebenwirkungen oder Metalleinlagerungen im Körper. Das frühzeitige Erkennen der Ursache und die Beseitigung derselben, ermöglicht in vielen Fällen dem Körper die Wiederaufnahme der natürlichen Pigmentierung. In der Naturheilkunde wird – neben der Umstellung der Ernährung allgemein – zum Abbau der Übersäuerung des Körpers die verstärkte Zufuhr natürlicher Mineralstoffe empfohlen. Diese enthalten als Hauptbestandteile Kalzium und Magnesium sowie eine Kombination der verschiedensten notwendigen Spurenelemente. Kombiniert mit den entsprechend darauf abgestimmten Haarpflegemitteln (Shampoo und Nähstoff-Fluids zur Entsäuerung und zur Remineralisierung des Haarbodens) kann die zu erwartende Wirksamkeit optimiert werden.

Deshalb wird Ihre Haar grau

Graue Haare im Alter entstehen – nach neuesten wissenschaftlichen Forschungen – durch das Einlagern von Wasserstoffperoxid in steigender Konzentration. Dieses als Bleichmittel verwendete und bekannte Mittel wird im Stoffwechsel des menschlichen Körpers in kleinen Mengen produziert und so auch im Haar gebildet. In jungen Jahren neutralisiert das Enzym Katalase die Einlagerung der Wasserstoffperoxid, die natürliche Haarfarbe bleibt erhalten. Die nachlassende Fähigkeit des Körpers Wasserstoffperoxid in seine Bestandteile zu zerlegen und auszuscheiden verhindert in der Folge die Bildung und Einlagerung von Melanin sowohl in den Haaren als auch in der Haut. Die Folge ist das sichtbare graue Haar.