Gesundes EssenErnährungsbedingter Haarausfall ist fast immer auf eine Mangel zurückzuführen. Zink, Biotin und Folsäure arbeiten sehr aktiv für ein gesundes Haarwachstum. Nimmt man davon nicht genug über die Nahrung auf, kränkelt der Körper und in diesem Fall leiden die Haare darunter. Gerade das Spurenelement Zink, welches an der Bildung von Keratin beteiligt ist, das einen Hauptbestandteil von Haut, Haaren und Nägeln darstellt ist ungemein wichtig. Zink befindet sich in großen Mengen in Rind- und Schweinefleisch, sowie in Eiern, Käse, Weizen und Roggensamen. Für gesundes Haar ist darum eine vollkornreiche Ernährung notwendig, kombiniert mit Milchprodukten, sowie viel Obst und Gemüse.

Man sollte immer daran denken: Die Haarwurzeln schöpfen aus den Mineralstoffen, die wir über die Nahrung zu uns nehmen.

Haarkiller: Radikaldiäten

Ein besonders krasser Eingriff in den Ernährungshaushalt, der sich auch negativ auf die Haare auswirken kann, sind Diäten. Das ist auch der Grund, warum magersüchtige Menschen meist dünnes Haar haben.

Bei einer Diät verzichtet man bewusst über einen längeren Zeitraum hinweg auf die Einnahme gewisser Lebensmittel und damit leider auch, auf wichtige Mineralstoffe, die in diesen enthalten sind. Zum Beispiel kann der Verzicht von Fleisch zu Eisenmangel führen, und Eisenmangel ist nachgewiesen einer der Hauptgründe für Haarausfall.

Vorsicht: Ein diätenbasierter Verzicht kann sich auch rückwirkend noch negativ auf das Haar auswirken und zu Haarausfall führen. Gerade, wenn der Mangel nicht schnellstmöglich, wenn nötig durch Präparate, wieder ausgeglichen wird.

Bei Eisenmangel hilft übrigens der Verzehr von Fleisch, Fisch und Obst mit hohem Vitamin C Gehalt.

Wie kann ich erkennen an welchen Nährstoffen es mir mangelt?

An welchen Mineralstoffen es einem genau mangelt, kann man eigentlich nur durch ein Blutbild feststellen. Dafür sucht man am besten seinen Hausarzt auf. Nach der Auswertung der Blutwerte, weiß man dann genau ob es einem an Magnesium, Eisen oder Zink fehlt und kann seine Ernährung danach ausrichten oder bequemer: Ein Nahrungsergänzungsmittel neben den Mahlzeiten zu sich nehmen.

Diese gibt es frei verkäuflich inzwischen auch außerhalb von Apotheken in normalen Supermärkten zu erwerben. Doch hier sollte man besonders darauf achten, eine Überdosierung zu vermeiden. Die Höhe der Dosierung ist auf der Verpackung angegeben und die empfohlene Tagsesdosis verrät der Beipackzettel. Meist reicht eine Tablette am Tag, da die Dosis meist um die 10 mg liegt.